Projekte, Tandem-Partner:innen und Fellows 2021

Aus über 130 Fellow Bewerbungen wurden 20 Fellows ausgewählt, um auf 22 Projekten mit insgesamt über 30 Tandem-Partner:innen zu arbeiten. Je nach Umfang der Projekte, arbeiten manche Fellows auf zwei Projekten. Gleichzeitig gibt es Ministerien mit mehreren Projekten und Fellows.

Zusätzlich zu der Projektarbeit in den Ministerien findet das Work4Germany Weiterbildungsprogramm statt. Alle zwei Wochen kommen alle Fellows und alle Tandem-Partner:innen zusammen, um gemeinsam mit Expert:innen über neue Arbeitsweisen zu lernen und über konkrete Anwendungsmöglichkeiten im ministerialen Alltag nachzudenken.

Die Fellows, Projekte und Tandem-Partner:innen wurden durch eine Jury gemäß unserer Transparenzrichtlinien gematcht.

Aufbau eines Zuwendungsempfängerregisters beim Bundeszentralamt für Steuern

Abteilung IV (Steuerabteilung – direkte Steuern), Referat IV C 4 (Veranlagung, Vordrucke, Gemeinnützigkeit)

Spenden können in der Steuererklärung dann steuermindernd geltend gemacht werden, wenn eine Organisation berechtigt ist, Zuwendungsbestätigungen auszustellen. Welche Organisationen in Deutschland und in Europa die deutsche Finanzverwaltung für den Spendenabzug anerkennt, wird ab dem Jahr 2024 beim Bundeszentralamt für Steuern öffentlich zugänglich sein. Für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und öffentliche Fördermittelgeber schafft das Register damit Transparenz darüber, wer sich wo mit welchem Ziel uneigennützig für die Allgemeinheit engagiert. Das Zuwendungsempfängerregister ist dabei auch das Kernelement einer künftig digitalen Spendenquittung. Das Ziel ist, eine standardisierte und staatlich garantierte Information über gemeinnützige Vereine und andere steuerbegünstige Organisationen bereit zu stellen. Die Herausforderung ist die Dimensionen von über 600.000 Teilnehmer:innen und die grenzüberschreitende Verfügbarkeit der Information. Das Projekt befindet sich in den Anfängen der Planungsphase.

Fellow

Yvonne Ark
IBM

Tandem-Partner

Alfried Reusch
Referatsleiter & Digitalisierungs-beauftragter

Innovation Lab im BMF

Abteilung VI (Informationstechnik; IT-Beauftragter für die Bundesfinanzverwaltung)

Zur strukturierten und bedarfsorientierten Einführung und Umsetzung von Innovationen in der Bundesfinanzverwaltung soll in der Abteilung VI ein Innovation Lab konzipiert und aufgebaut werden. Folgende Aufgaben sollen vom Innovation Lab wahrgenommen werden:

  • Ausarbeitung und Umsetzung von Analytics-/KI-Anwendungsfällen mit den Fachabteilungen zur Umsetzung des E-Government mit innovativen Methoden
  • Methodische Unterstützung bei der Erarbeitung und Umsetzung von abteilungsspezifischen Fachstrategien 
  • Erstellung von Management-Cockpits für die Abteilungsleitungen und Hausleitung 
  • Erarbeitung eines Konzeptes für den Fähigkeiten-Aufbau 
  • Ausarbeitung eines Kommunikationskonzeptes für das Haus und das Ressort im Rahmen der E-Government-Strategie.

Das Innovation Lab soll ein Raum der Zusammenarbeit von IT und Fachseite sein, in dem an neuartigen Anwendungsfällen und bestehenden Projekten mit innovativen Methoden (z.B. Design Thinking) gearbeitet wird. 

Dieses Angebot an die Fachseite gilt es räumlich, gestalterisch, methodisch und kommunikativ vorzubereiten und durch innovative Lab-Ansätze, die bereits in der OZG-Umsetzung erprobt wurden, zum Laufen zu bringen. 

Das Innovation Lab, welches direkt der Abteilungsleitung VI unterstellt ist, soll dabei als Angebot für die gesamte Bundesfinanzverwaltung (BFV) etabliert werden.

Fellow

Elias Barrasch
co:dify, UdK, Hasso Plattner Institute

Tandem-Partner

Hans-Jörg Schaeper
Ständiger Vertreter des Abteilungsleiters

Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie

Abteilung 1 (Zentralabteilung), Referat 120 (Grundsatz Digitalisierung)  

Das Auswärtige Amt möchte ab März 2021 eine Digitalisierungsstrategie entwickeln, die deutlich über die Erfassung und Priorisierung von IT-Projekten hinausgeht und sich als umfassendes Veränderungsprojekt versteht. Hiermit soll auch die Resilienz des Auswärtigen Amts in der aktuellen Krise und für künftige Krisenfälle gestärkt werden.

Durch die Strategie sollen v.a. Themenfelder definiert werden, in denen Veränderungsbedarf für eine gelungene Digitalisierung besteht, sowie konkrete Maßnahmen beschlossen und eingeleitet werden. Das Projekt befindet sich in einer frühen konzeptionellen Phase. 

Fellow

Benedikt Göller
Digital Agentur Brandenburg

Tandem-Partner

Dr. Dennis-Jonathan Mann Stellv. Referatsleiter

AKBP-Preview

Abteilung Z (Zentralabteilung), Referat 600 (Strategie und Planung Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik)

Die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) gehört zum Kernbereich deutscher Außenpolitik und stützt sich auf unabhängige Mittlerorganisationen (Goethe-Institut, DAAD, Alexander von Humboldt Stiftung, Deutsche Auslandsschulen etc.). 

Das W4G-Projekt „Collaborative AKBP-Preview“ soll die Analysekapazität des vom Auswärtigen Amt betriebenen Krisenfrühwarnsystems ‚Preview‘ auch für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik erschließen. Zusammen mit den Mittlern der AKBP geht es uns darum, für die Ausrichtung der AKBP eine datenbasierte Grundlage zu entwickeln.

Neben den Herausforderungen im Bereich Datenintegration und Interoperabilität gilt es agile Vorgehensmodelle zu erarbeiten, die organisationsübergreifend wirksam werden und Data Science mit Kultur-, Sozial- und Politikwissenschaft zu verbinden vermögen.

Fellow

Kassandra Becker
PwC Deutschland, Polis180 e.V.

Tandem-Partner

Dr. Peter Kettner
Referatsleiter

 

Rene Fahl-Spiewack

Evaluierung der Zusammenarbeit in den Grenzregionen in der Covid19-Pandemie

Abteilung H (Heimat), Referat H III 6 (Grenzüberschreitende regionale Zusammenarbeit)

Mit Ausbruch der Covid19-Pandemie hat das BMI-Referat im Frühjahr 2020 gemeinsam mit den Bundesländern sehr rasch Kooperationsstrukturen zwischen zahlreichen Grenzregionen Deutschlands und den jeweiligen Nachbarstaaten zum Informationsaustausch und zur Koordinierung der Pandemiebekämpfung aufgesetzt. Diese Kooperationsform hat vor der Pandemie nicht existiert und soll evaluiert werden. Bei der Evaluierung soll die Frage im Zentrum stehen, ob bzw. welche Elemente dieser neuen Kooperationen sich bewährt haben, auf andere Problemstellungen übertragbar sind und in die Post Corona-Zeit übernommen werden sollten. Zugleich soll ein Prozess angestoßen werden, der den Akteuren in den Grenzregionen die Möglichkeit bietet, u. a. im Rahmen einer größeren Veranstaltung in Berlin voneinander zu lernen und sich zu vernetzen. 

Fellow

Dr. Daniela Blaschke
Volkswagen AG

Tandem-Partner

Dr. Ben Behmenburg
Ministerialrat

Digitalisierung der Städtebauförderung (Bund)

Abteilung SW (Stadtentwicklung & Wohnen), Referat SW III 1 (Allgemeine Angelegenheiten der Städtebauförderung und -förderpolitik)

Das Projekt „Digitalisierung der Städtebauförderung (Bund)“ zielt darauf ab, die Umsetzung der Städtebauförderung auf Seiten des Bundes zu optimieren. Digitale Verfahren müssen an neue Programme und Anforderungen angepasst und skaliert werden. Dies betrifft Verwaltungsverfahren im Bereich der Bundesfinanzhilfen Städtebauförderung wie Vorbereitung und Aufstellung der Bundesprogramme. Die Städtebauförderungsverfahren sollen optimiert, Medienbrüche durch Digitalisierung beseitigt werden. Zahlreiche interne Akteure sind einzubinden, jahrelang Prozesse müssen optimiert  werden. Die optimierte digitale Verknüpfung von Programmdaten der Städtebauförderung soll helfen, zielgerichtetere Auswertungen zu ermöglichen.

Fellow

Christiane Eder
Selbstständig

Tandem-Partnerinnen

Dr. Stephanie Grüger
Referatsleiterin

 

Dr. Birgit Richter
Referentin

Smart City Dialog

Abteilung SW (Stadtentwicklung & Wohnen), Referat SW III 2 (Smart Cities)

Der Smart City Dialog hat zum Ziel, die Chancen der Digitalisierung für die Stadtentwicklung zu nutzen. Neben der politisch-strategisch ausgerichteten Dialogplattform Smart Cities sowie internationalen und europäischen Netzwerkaktivitäten, werden die Modellprojekte Smart Cities gefördert. Sie sollen den strategischen Umgang mit der Digitalisierung in der praktischen Anwendung erproben und ihre Erfahrungen in die Breite der kommunalen Landschaft tragen. Zur operativen Begleitung der Förderung der Modellprojekte Smart Cities wird eine Koordinierungs- und Transferstelle eingerichtet. Sie soll im Auftrag des BMI das Gesamtprojektmanagement und die umfassende fachliche Begleitung der Modellprojekte Smart Cities bestehend aus Wissenstransfer, fachlicher Projektbegleitung, Evaluation und begleitenden Studien übernehmen. Die Etablierung dieser neuen Struktur und die Verzahnung mit den bisherigen Aktivitäten des Smart City Dialoges ist ein wichtiger Meilenstein und soll die Breitenwirkung des Dialoges auf eine neue Stufe stellen.

Fellow

Christiane Eder
Selbstständig

Tandem-Partner:innen

Britta Beylage-Haarmann
Referentin

 

Jens Freudenberg
Referent

Verbesserung der abteilungsübergreifenden, organisatorischen Kommunikation und Modernisierung der Abteilungsleiterrunden

Abteilung DG (Digitale Gesellschaft; Informationstechnik), Referat DG I 1

Im Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat (BMI) soll als Modellprozess, die über mehrere Abteilungen gehende, organisatorische Kommunikation verbessert werden. An dem praktischen Beispiel der sogenannten „Abteilungsleiterrunden“, soll einerseits der Vorbereitungsprozess und andererseits auch das Format bzw. die Durchführung dieser regelmäßig stattfindenden Gesprächsrunden der Abteilungsleiter/-innen mit ihrem/ihrer zuständigen Staatssekretär/-in modernisiert und effizienter gestaltet werden. Bei erfolgreicher Einbettung in den Arbeitsprozess soll das Modernisierungskonzept auch auf andere Behörden/Ministerien übertragen werden können.

Fellow

Dagmar Ludu-Haß
Lufthansa

Tandem-Partnerin

Jenny Radtke
Sachbearbeiterin

 

Konzipierung und Pilotierung innovativer Organisationsstrukturen

Abteilung Z (Zentralabteilung, Referat Zb 3 (Organisationsmanagement)

Ziel des Projekts ist es, ein Konzept zu entwickeln, das Lösungen aufzeigt, wie im BMAS aktiver Veränderungsmanagement betrieben werden kann, und die entwickelten Lösungsansätze testet bzw. pilotiert. Kern des Konzepts ist ein Vorschlag bzw. Szenario, wie dies in die Organisationsstruktur und die Arbeitsabläufe des BMAS integriert werden kann. Das Projekt knüpft an das übergeordnete Projekt “Aufbau einer agilen Community im BMAS” (s. Fellowship 2020) an und soll gemeinsam mit diesem die Implementierung agiler Formen der Zusammenarbeit voranbringen.

Fellow

Benjamin Jadkowski
Design Thinking Coach & Universität Potsdam

Tandem-Partnerinnen

Ulrike Neundorf
Referentin Zb3

 

Ruth Unkelbach
Referentin Za3

Weiterentwicklung der Initiative Neue Qualität der Arbeit

Abteilung Digitalisierung und Arbeitswelt (DA), Referat DA 1 (Grundsatzfragen der Arbeitspolitik)

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) ist die zentrale Praxisplattform für Arbeitsqualität. Sie begleitet Unternehmen, Verwaltungen und Beschäftigte im Wandel der Arbeitswelt und fördert eine gesunde, sichere sowie innovative und erfolgreiche Arbeitskultur, von der Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen profitieren. Um diesem Anspruch noch besser gerecht zu werden, wurde in 2020 eine Evaluation durchgeführt, um zu erheben, inwiefern der Transfer von Themen und Erkenntnissen aus der Initiative in die betriebliche Praxis gelingt und um aktuelle Bedarfe von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Verwaltungen zu identifizieren, Perspektiven für eine Weiterentwicklung der Initiative aufzuzeigen sowie den Nachhaltigkeitsaspekt aller Aktivitäten zu stärken. Auf dieser Grundlage haben sich mehrere Handlungsstränge und -bedarfe ergeben, dessen Feinkonzipierung und Umsetzung vom Work4Germany Fellow begleitet werden wird.

Fellow

Birgit Proll
B. Braun Melsungen AG

Tandem-Partnerin

Dr. Gabriele Feulner
strategische Steuerung der INQA

Entwicklung von Resilienzchecks im Rahmen der INQA-Initiative

Abteilung Digitalisierung und Arbeitswelt (DA), Referat DA 2 (HR Strategien, Transfer und betriebliche Praxis in Kooperation)

Abteilung Arbeitsrecht/Arbeitsschutz (III), Referat IIIb 4 (Gesundheitliche Auswirkungen des Wandels der Arbeit)

Ziel ist es, ein Umdenken und eine Neuorientierung von Arbeitsprozessen im Kontext einer Neuentwicklung eines INQA-Angebotes anzustoßen sowie konkret die Einführung agiler Arbeitsmethodik und Tools innerhalb des BMAS sowie mit INQA-Akteuren und weiteren Stakeholdern zu erproben und einzuführen. Am Beispiel unseres Vorhabens (Resilienzcheck) sollen damit auch konkrete Anwendungserfahrungen und Erkenntnisse mit den erprobten Methoden und Tools zusammengefasst und als „Blaupause“ auf andere Kontexte innerhalb des BMAS und der Initiative übertrag- und anwendbar sein

Fellow

Birgit Proll
B. Braun Melsungen AG

Tandem-Partner:innen

Jakob Kollotzek
Referent DA1/DA2

 

Eva Schubert
Referentin DA 2

 

Matthias Merfert
Referent IIIb 4

Projektarbeit von morgen

Abteilung Z (Zentralabteilung), Referat Z13 (Organisationsreferat)

Nachdem unsere Fellow von Work4Germany im letzten Jahr erfolgreich agile Arbeitsweisen im Bundesgesundheitsministerium vorgestellt hat, weht hier schon ein frischerer Wind. – Wir haben Appetit auf mehr bekommen. Unterstützung brauchen wir für ein haus- und ressortweites Projektmanagement, dass auch agile Projekte miteinbezieht. Für unsere Mitarbeitenden möchten wir strukturierte Wege aufzeigen, die zahlreichen Projekte zu planen, durchzuführen und zu evaluieren. Wir möchten befähigt werden, unsere Kolleginnen und Kollegen zum Thema zu beraten und zu schulen.

 

Fellow

Constanze Quirin
Lufthansa Innovation Hub

Tandem-Partnerin

Christine Simon
Sachbearbeiterin

Fit for IT

Abteilung 5 (Digitalisierung und Innovation), Referat 512 (Cybersicherheit und Interoperabilität)

Die Digitalisierung, auch des Gesundheitswesens, hat durch die Pandemie einen deutlichen Schub erhalten. Beispielsweise wurden mit der Corona-Warn-App (CWA) und mit SORMAS zwei IT-Projekte angestoßen bzw. umgesetzt, die sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für die Mitarbeitenden in den Gesundheitsämtern von großer Relevanz sind. Ziel des Bundesministeriums für Gesundheit ist es, die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger nicht zuletzt durch die Digitalisierung zu verbessern, indem diese einen konkreten Mehrwert bieten. Dennoch zeigen diese beiden Projekte exemplarisch, dass die Komplexität und Kompliziertheit von IT-Systemen deutlich gestiegen ist und auch auf Seiten der Auftraggeber moderne, zielgerichtete und adäquate technische und organisatorische Strukturen erfordern. Ziel des Projektes „Fit for IT“ ist es, die Eignung vorhandener IT-Planungs- und Steuerungsstrukturen zu evaluieren und im Sinne eines zu definierenden Zielbildes zu transformieren.

Fellow

Figen Kalender
Deutsche Bahn

Tandem-Partner

Thomas Süptitz
Referatsleiter

Koordinierung des GAIA-X Hubs Deutschland zum Aufbau von Datenökosystemen

Abteilung IV (Digital- und Innovationspolitik),  Referat KI2 (Ökosystem der Künstlichen Intelligenz, Datenverfügbarkeit, SprinD)

GAIA-X dient dem Ziel, eine Dateninfrastruktur als kooperative Lösung zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand sowohl technisch als auch organisatorisch, für Deutschland und Europa aufzubauen. 2021 setzt das Projektteam einen besonderen Schwerpunkt auf die künftigen Nutzer:innen von GAIA-X, um einerseits ihre Anforderungen in den Arbeitsprozess einzubringen und sie bei der Umsetzung der Anwendungsbeispiele zu unterstützen. Die besondere Herausforderung im Projekt ist – neben der technologischen Komplexität – die Organisation und Moderation eines agilen Stakeholderprozesses mit vielen Beteiligten aus unterschiedlichen Branchen und mit unterschiedlichem Hintergrund [z.B. Unternehmen vom Start-up bis zum global agierenden Konzern, Verbände und Organisationen, Politik (Bundesregierung, Bundesländer, EU-KOM), Wissenschaft].

Fellow

Leonhard Kugler
about source GmbH

Tandem-Partnerin

Dr. Christina Schmidt-Holtmann
Referentin

Neukonzeption des Onboarding-Prozesses

Abteilung Z (Zentralabteilung), Referat ZA1, ZA2, ZA3, ZA5

Gegenstand des Projekts ist die Neukonzeption des Onboarding-Prozesses im BMJV. Onboarding meint hier den Prozess der Aufnahme und Eingliederung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Beginn ihrer Tätigkeit im BMJV einschließlich Maßnahmen wie Willkommens-/Startertage, Schulungen etc. Ebenso soll das sogenannte Pre-Onboarding in den Blick genommen werden, welches sich auf die Wartezeit zwischen der Einstellungszusage und dem Arbeits-/Dienstantritt bezieht. Der Schwerpunkt des Projekts soll auf dem Thema „Netzwerken und Austausch untereinander“ liegen.

Fellow

Sonya Mathew
Daimler AG

Tandem-Partnerin

Romy Falk
Referentin

Mitarbeiter:innen-Motivation stärken – für ein starkes „Wir“

Abteilung 1 (Zentralabteilung), Referat 111 (Personalangelegenheiten des Bundeskanzleramtes)
Abteilung 6 (Politische Planung, Innovation und Digitalpolitik, Strategische IT-Steuerung), Referat 621 (Grundsatzfragen der Digitalpolitik)

Wir wollen mit Unterstützung eines Fellows Instrumente entwickeln, um die Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit im BKAmt zu stärken. Dabei wollen wir eine Vielzahl von Anreizen und Hebeln ergebnisoffen beleuchten, z.B. Feedbackkultur, Begleitung von Veränderungsprozessen, Rotation, Aus- und Weiterbildung, Kompetenzaufbau, Mitarbeiterinitiativen usw. Wir wollen auch über die Dauer des Fellowships hinaus neue Arbeits-Anreize schaffen, das Wir-Gefühl stärken, neue Formen von Wertschätzung aufzeigen sowie abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und Synergien schaffen und nutzen.

Fellow

Jennifer Rohde
Digital Strategy Advisor

Tandem-Partnerinnen

Claudia Straub
Referentin Referat 111

 

Laura Niersbach
Referentin Referat 621

Ressortforschung für die Umwelt – etablierte Abstimmungsprozesse neu gestalten

Abteilung Z (Zentralabteilung), Referat Z III 5 (Forschung)

Die Ressortforschung des BMU erfolgt neben dem BMU in bzw. über vier Bundesämter (UBA, BfN, BfS, BASE) und ist durch ein komplexes Verfahren strukturiert, das aus Planungsphase (Ideenfindung bis Aufstellung des Forschungsplanes), Durchführung der Vorhaben, Projektabschlüssen und Veröffentlichung der Ergebnisse besteht. 

Von Planungsphase bis zur Entscheidung über den jährlichen Forschungsplan werden derzeit rund zehn Monate benötigt. Ziel dieses Projektes ist es, die Planungsphase für alle Beteiligten zu optimieren und insbesondere die Arbeit in den Steuerungsgruppen zu vereinfachen. Die Konsensfindung in den Gruppen ist für die Qualität der Ergebnisse sehr wichtig, aber Kommunikationsaufwand und Zeitaufwand sind sehr hoch. Das Projekt ist bereits initiiert und soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Fellow

Elisabeth Schlachter
Gründerin DENKPAKET

Tandem-Partnerin

Andrea Pfeil
Sachbearbeiterin

Moderne Zielsetzungsmethoden

Abteilung Internationales, Europa und Klimaschutz (IK), Referat IK I 4 (Internationale Zusammenarbeit zu Umwelt, Energie und Stadt, OECD und OECD-Länder)

Die Abteilung Internationales, Europa und Klimaschutz möchte ihre Prozesse und Methodiken für das Definieren und Setzen von Zielen, Prioritäten und Posterioritäten evaluieren und optimieren. Dafür sollen moderne Methoden in verschiedenen Referaten exemplarisch erprobt und erlernt werden. Im Sinne eines Multiplikatoreneffekts sollen sodann Erkenntnisse und Methoden aus dem Projekt den anderen Abteilungen im BMU vorgestellt und ggf. übertragen werden. Das Projekt beginnt mit dem Start des Work4Germany Programms.

Fellow

Elisabeth Schlachter
Gründerin DENKPAKET

Tandem-Partner

Hermann Amecke
Oberregierungsrat im Referat IK I 4

Digitale Zusammenarbeit

Abteilung Z (Zentralabteilung), Projektgruppe “Moderne Zentralabteilung 2030”

Um aus der Krise für die Zeit nach der Krise zu lernen, wurden im Sommer 2020 Beschäftigte mit und ohne Führungsfunktion sowie die Hausleitung auf der Abteilungsleiter:innen-Ebene zu ihren Erfahrungen und Erkenntnissen im Verlauf der Ausnahmelage Pandemie/ des Lockdowns zu den Themen Gesundheit, Mobilität und Flexibilität, Verhältnis bzw. Erfordernis von Präsenz sowie Räume der (digitalen und analogen) Zusammenarbeit befragt. Im Projekt geht es um die Identifizierung, Analyse und Einführung ziel- und aufgabengerechter Lösungen für die „Digitale Zusammenarbeit“ im BMFSFJ sowie um die Vermittlung von dazu notwendigen Kompetenzen. Das Projekt befindet sich in der Planung.

Fellow

Vincent Schnor
Netzwerkknoten Unternehmensberatung

Tandem-Partnerin

Beate Einhaus-Hoves
Koordinierende Referentin der Projektgruppe

Optimiertes Informations- und Wissensmanagement

Abteilung DG (Digitale Gesellschaft), Referat DG 20 (Künstliche Intelligenz und Digitalisierung in der Mobilität)

Die Digitalisierung ist eine dynamische Entwicklung mit vielfältigen Wechselwirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Damit verbunden sind große Chancen für die Gestaltung einer klimaverträglichen, effizienten und zuverlässigen Mobilität von morgen.

Politische Entscheidungen, die den optimalen Rahmen für die Entwicklung der Mobilität setzen, erfordern eine umfassende Übersicht über aktuelle Entwicklungen, die differenzierte Analyse komplexer Zusammenhänge und bewusste Abwägung der Handlungsoptionen.

Informations- und Wissensmanagement sind in diesem Kontext von grundlegender Bedeutung für die Vorbereitung und fortwährende Unterstützung der politischen Entscheidungsprozesse. Hier setzt das vorgeschlagene Projekt an.

Ziel des Projektes ist die effektive Weiterentwicklung des Informations- und Wissensmanagements mit Hilfe digitaler Tools und agiler Arbeitsweisen.

Die zentrale Herausforderung besteht in der Verteilung des Expertenwissens auf die einzelnen Mitarbeiter:innen in der Organisationseinheit (Referat). Zwar lässt sich damit die breite Palette der zu betreuenden Themen grundsätzlich abdecken. Allerdings gehen Kurzzeitvertretungen bei Ausfällen oder Personalwechsel bei Rotation in der Regel mit Informationsverlusten und erhöhtem Einarbeitungsaufwand einher. 

Eine wirksame Bündelung des gesammelten Teamwissens mit digitalen Tools und gemeinsam zu entwickelnden Workflows soll helfen, Informationsverluste zu minimieren und zugleich die übergreifende und digitale Informationsaufbereitung erleichtern – etwa als Grundlage für Sachstandsberichte, Antwortentwürfe und Vorlagen zur Unterrichtung der Leitung.

Fellow

Franziska Vogel
Gründerin & Beraterin

Tandem-Partner

Alexander Dürnagel
Referatsleiter

 

Ulrich Reinfried
Stellv. Referatsleiter

Entwicklung Onboarding-Konzept

Z (Zentralabteilung), Z 1 (Unterabteilung Personal und Organisation), Referat Z16 (Personalentwicklung, Fortbildung und Grundsätze der Personalgewinnung)

„Aus Einarbeitung wird Onboarding“: Der Prozess zum Einarbeiten neuer Kolleginnen und Kollegen im BMVI soll überarbeitet, das Onboarding  – wo möglich und sinnvoll –  „neu gedacht“ werden. Ziel ist die Entwicklung eines Konzepts unter Berücksichtigung aktueller und zukünftiger Rahmenbedingungen und mittels Anwendung moderner Arbeitsmethoden. Das zukünftige Onboarding im BMVI soll im Rahmen der Einarbeitung und Wissensvermittlung persönliche Kontakte mit digitalen und hybriden Elementen verbinden.

Fellow

Franziska Vogel
Gründerin & Beraterin

Tandem-Partner:innen

Christina Adler
Stellv. Referatsleiterin

 

Nikolai Luber
Referent

Es fehlen derzeit noch drei weitere Projektbeschreibungen. Diese folgen zeitnah.